Morocco

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Desert near Amerzgane

Once again, in February Jan, Lukas and I went south, this year we chose Morocco to explore some vast desert areas and mountain ranges for nice North African birds, particularly desert birds. It has been a very nice and straightforward trip with very friendly people, many dreambirds, fantastic sceneries and magic moments in the silence of the desert. We flew to Agadir and took a rental car to explore the country on our own. We mainly found our own spots with all target species and were mostly all alone. A detailed birding trip report will follow soon.

Moussier´s Redstart - Diademrotschnwanz

We started the trip in Massa and the Souss Massa National Park, south of Agadir, which proved to be a good choice to get into the country. We spent a lot of time just outside our accomodation with the first target species, such as Moussier´s Redstart.

Moussier´s Redstart - Diademrotschnwanz

From Massa we went South to the Sahara Desert near Guelmim. For sure, one of the highlights of the trip!

Moonrise - Desert near Asrir

Dusk and dawn with the dawn chorus of Wheatears and Larks were particularly magic in the desert.

Luckily we had some overcast hours as well, where we could photgraph during the day.

We encountered far more Desert- and Red-rumped Wheatears than expected.

Wistfully we left the desert and continued our journey to the High Atlas Mountains via the Souss Valley with displaying Red-necked Nightjars at Dusk.

Crimson-winged Finch, Horned Lark and Rock Sparrow were the targets in Oukaimeden, a famous Ski-village in the Atlas Mountains. The birds were easy to find but hard to fotograph in appealing surroundings.

The desire to return to the desert grew and grew although implying that we had to cross the Atlas Mountains once again…

Desert near Amerzgane

Definately proved to be the right decision, we went towards Ouazarzate and spent most of the time in the desert near Amerzgane.

Desert near Amerzgane

Lofoten

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In July we continued our journey from Swedish Lappland to the Lofoten islands. Exploring the Scandinavian Arctic coast has always been an avid desire for me.

Kittiwakes were breeding almost everywhere.

Hiking in the dramatic mountainous landscape revealed some nice birds as well.

We had the great chance to visit the small uninhabitet island Storfjell, west from Røstlandet which holds the stronghold of the Lofoten´s puffin population.

Arctic and Great Skuas were present on Røstlandet as well.

 

 

Lappland 2018

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In June 2018 I had the chance to visit Swedish Lappland for fieldwork in different projects again working with Long-tailed Skuas and arctic wader species. More details about the projects can be found on our overthetreeline blog.

Unfortunately most of the Long-tailed Skuas abandoned their nests but gathered in big flocks.

We started a new colour-ringing project on the Dotterel this year, which allowed me to spend a lot of time in the higher tundra areas in Dotterel land.

Fuerteventura

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In February I went with Jan and Lukas to Fuerteventura to to see and photograph some (desert) birds while escaping the cold German winter for a while. A detailed birding trip can be found here. We expected good birding opportunities but did not expect good conditions for photography at all.

We spent most of the early mornings and when the light was suitable throughout the day with Passerines in the different Barrancos of the island, where most of the passerines were present and easy to find.

During one visit of the Barranco de Rio Cabras we encountered a nice group of Black-winged Stilts, which we decided to visit again.

The evenings were alsmost exclusively spent with desert birds in the Tindaya plains.

It was surpringsingly hard to find Stone Curlews although we heard them regularly.

Cream-coloured Courser was definately our target species for the trip.

Fuerteventura offered some nice Coast Scapes as well.

Winter im Wallis – Bartgeier am Gemmipass

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Im Februar war ich zusammen mit Jan, Joachim, Lukas, Ralph und Torsten am Gemmipass, um Bartgeier zu fotografieren. Neben den imposanten Bartgeiern ließen sich auch Kolkraben, Alpendohlen, Schneesperlinge und Alpenbraunellen auf zum Teil kürzeste Distanz fotografieren. Wir hatten unglaubliches Glück mit den Bedingungen: Mehrfach flogen Bartgeier sehr nah vorbei und Alpenbraunelle und Schneesperling liefen uns förmlich zwischen den Füßen rum. Auch das Licht spielte die mesite Zeit mit, sodass wir die zwei Tage praktisch durchfotografieren konnten.

Lappland

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Ammarfjället - Vindelfjällen

Bereits zweimal hatte ich die Gelegenheit ins schwedische Lappland, nach Ammarnäs im Schutzgebiet Vindelfjällen zu reisen, um in verschiedenen Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Lappland wird nicht zu Unrecht als die letzte Wildnis Europas bezeichnet. Nie zuvor hatte ich nahezu unberührte Natur in diesen Ausmaßen gesehen.

 

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In den wilden Wäldern kann man, auf dem Weg in die Tundra neben Kreuzschnäbeln, Birken- und Erlenzeisigen, Unglückshähern begegnen. In sumpfigen Flächen brüten Bruchwasserläufer.

  Vindelfjällen

 

Die Tundra ist die Heimat unzähliger, sehr charismatischer Vogelarten, die ich zum Teil aus ihren Rast- und Überwinterungsgebieten kannte.  All diese Arten nun in ihrem Reich, dieser spektakulären, wilden Landschaft zu sehen und zu fotografieren – und dann noch dieses Licht! – überstieg meine Vorstellungskraft.

Falkenraubmöwe - Long tailed Skua

Es ist enorm, wie sich die Vögel, ihrer Mobilität zum Dank, die Ressourcen in der nur sehr kurzen Vegetationsperiode zu Nutze machen, während gleichzeitig nur wenige Prädatoren auf sie warten.
Nur wenige Arten bleiben das ganz Jahr über in der Tundra. Dazu zählen die Raufußhühner. Das Moorschneehuhn bewohnt niedrigere Lagen mit Weidenvegetation z.T. sogar Wälder, während das Alpenschneehuhn in kargen, fast vegetationsfreien Gebieten vorkommt.

Zu den Singvögeln, die den Sommer in der Tundra verbringen gehören Spornammer, Blaukehlchen und Schneeammer. Ihre schönen Gesänge verleihen der Stimmung der Tundra ihre besondere Eigenart. Spornammern und Blaukehlchen brüten direkt oberhalb der Baumgrenze in Zwergsträuchern. Schneeammern kommen erst in den höchsten Bereichen der Tundra vor – arktisch!

 

Eine äußerst eindrucksvolle Art der Tundra ist die Falkenraubmöwe. Raubmöwen sind außerhalb der Brutzeit ausgesprochene Hochseevögel und wohl das eindrücklichste Beispiel dafür, wie flexibel Vögel ihre Lebensweise begrenzten Nahrungsressourcen an ihren Brutplätzen anpassen können. Ihr Bruterfolg hängt im wesentlichen von der Lemmingdichte ab. So kommt es vor, dass Falkenraubmöwen in schlechten Lemmingjahren gar nicht brüten bzw. die Brut abbrechen. Sie ernähren sich dann von Spinnen, Käfern und den letzten gefriergetrockneten Beeren aus dem letzten Jahr und ziehen schnell aufs offene Meer ab.

 

Falkenraubmöwe - Long tailed Skua

 

Falkenraubmöwe - Long tailed Skua
Auch zahlreiche Limikolen brüten in der Tundra. Sie sind ausnahmslos Bodenbrüter, die als Nest eine flache Mulde in der weiten Tundra nutzen, sodass das Finden von Nestern, was einen großen Teil unserer Arbeit ausmacht, eine große Herausforderung sein kann.

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Goldregenpfeifer sind weithin durch ihr melancholisches Flöten wahrnehmbar. Sehr aufmerksam sitzt das Männchen auf einer Aussichtswarte, warnt das Weibchen auf dem Nest und lenkt potentielle Eindringlinge von ihr ab.

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Ammarfjället - Vindelfjällen

An kleinen Tümplen und Sümpfen mit Wasserflächen lebt das Odinshühnchen. Es gehört zu den Wassertretern und paddelt kreiselnd, hektisch im Wasser umher, um stochernd nach Nahrung zu suchen.

Red necked Phalarope - Odinshühnchen

Der wohl charismatischste Vogel der Tundra ist der Mornellregenpfeifer. Er gilt als ein Wunder oder die magische Art. Auf den höchsten Kuppen der Berge Lapplands überschaut er sein Reich. Es heißt, er fürchte den Menschen nicht, weil er in diesen entlegenen Bergregionen lebt, wo er kaum einer Menschenseele begegnet. So ist er dafür bekannt, dass man sich ihm ohne weiteres bis auf kürzeste Distanz nähern kann. Bengt Berg und Kollegen haben es soweit getrieben, den Vogel aus der Hand mit Würmern zu füttern und das Gelege des Mornells in die Hand zu nehmen, um es in der Hand weiter bebrüten zu lassen.

Seit jeher hat der Mornell die Besucher der Tundra fasziniert. Ich kann diese Faszination voll und ganz nachvollziehen:

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Auch farblich passt der Mornellregenpfeifer perfekt in die Tundra. Nahezu alle Farben finden sich in seinem Gefieder wieder.

 

Mornellregenpfeifer - Dotterel